Wohlfühlen am Arbeitsplatz

Der Großteil der Bevölkerung hat eine Arbeit, zu welcher sie jeden Tag erscheinen. Die durchschnittliche Arbeitszeit beträgt 40 Stunden die Wochen. Auf der Seite blog.zeit geht also hervor, dass wir nicht mal ein Viertel unseres Lebens auf der Arbeit verbringen. Tendenz jedoch eher steigend. Es ist daher von großer Bedeutung diese Lebenszeit mit einem guten, zufriedenen Gefühl zu bestreiten und nicht jeden Tag schlecht gelaunt aufzuwachen, da man bereits weiß, dass man wieder zur Arbeit muss. Hier liegt bereits die Basis für Zufriedenheit am Arbeitsplatz. Jeder sollten den Job ausüben, für welchen man auch eine gewisse Passion hat. Immerhin geht man diesem Beruf – in der Regel – sein ganzes Leben nach. Daher sollte nicht immer nur nach dem Faktor Vergütung entschieden werden, wenn der Job einem eigentlich nicht gefällt. Die richtige Job Wahl ist also schonmal das A und O. Die Zufriedenheit am Arbeitsplatz liegt jedoch nicht nur im Interesse der Arbeitnehmer. Auch für die Arbeitgeber ist und sollte es ein bedeutendes Thema sein. Denn Fakt ist und dies lässt sich auf der Seite welt.de nachlesen, dass der Wirtschaft pro Jahr Schäden in Milliardenhöhe entstehen. Nur aufgrund von Unzufriedenheit und der daraus verminderten Leistungsbereitschaft der Arbeitnehmer.

Augen auf bei der Jobwahl

Ein nächster Punkt, welcher entscheidend für die Zufriedenheit der Arbeitnehmer ist, ist deren persönliche Erwartungen an den Arbeitsplatz. Hat man sich für den Job entschieden, gilt es nun die Rahmenbedingungen zu begutachten und zu überprüfen. Passen diese zu den persönlichen Erwartungen? Bin ich zufrieden mit der Vergütung? Stimmt das soziale Umfeld? Herrscht genug Wertschätzung am Arbeitsplatz? All das sind Fragen, die man sich gleich zu Beginn selbst stellen sollte, da man sie kaum bis gar nicht im Nachhinein beeinflussen oder verändern kann.

Eine gute Umgebung nimmt Einfluss

An den nun folgenden Punkten lässt sich jedoch jederzeit arbeiten, wenn alle an einem Strang ziehen. Um den Wohlfühlfaktor auf der Arbeit zu steigern, reicht manchmal auch schon eine schöne Gestaltung des Umfeldes und der Räume. Wer arbeitet nicht gerne in einem schönen Büro? Bei dessen Gestaltung man vielleicht sogar aktiv mitwirken konnte. Sei es zum Beispiel nur durch die Wahl der Wandfarbe (Hierbei sollten helle Töne, jedoch keine quietsch Bunten gewählt werden, da diese schnell ablenken können). Wer nicht direkt an der Gestaltung des Raumes teilhaben konnte, kann sich dennoch bei der Dekoration mit einbringen. Pflanzen können das Büro nicht nur attraktiver machen, sondern auch für eine bessere Luft sorgen. Beides kann die Zufriedenheit am Arbeitsplatz erhöhen.
Mitarbeiter welche freie Hand bei der Gestaltung des Schreibtisches haben, arbeiten effizienter, da persönliche Gegenstände bei der Arbeit eine positive Wirkung auf den Arbeitnehmer haben können.

Rücksichtnahme und Entgegenkommen: Das A und O

Prinzipiell sollte das Büro mit allem grundsätzlichem ausgestattet sein, was für die jeweilige Arbeit alles benötigt wird. Damit sich die Arbeitnehmer nicht über fehlende Utensilien aufregen müssen und in ihrer Arbeit eingeschränkt werden. Jedoch können kleine „Luxusartikel“ eine Freude für die Mitarbeiter darstellen. Beispielsweise ein Obstteller an welchem sich alle bedienen dürfen. Wer Freiheiten im Büro erhält, der sollte diese grundsätzlich auch ausnutzen, wenn sie dabei helfen produktiver zu arbeiten. Da jedoch auch das Betriebsklima eine entscheidende Rolle spielt, sollte man seine eigenen Freiheiten immer mit Blick auf seine Kollegen nutzen. Wenn einer der Kollegen beispielsweise eine Tierhaarallergie hat, verzichtet man vielleicht lieber darauf den Hund mit zur Arbeit zu nehmen, auch wenn man es vom Chef aus dürfte. Rücksicht auf andere zu nehmen ist also essenziell für die Harmonie unter den Mitarbeitern.

Die Rolle der Ergonomie

Ein weiterer Punkt, der vor allem langfristig von Bedeutung ist, ist die Ergonomie am Arbeitsplatz. Darunter versteht man die Anpassung der Arbeitsbedingungen an den Menschen. Die ausgeübte Arbeit darf also auch auf Dauer nicht schädlich für den menschlichen Körper sein. Wer also sein ganzes Leben im Büro arbeitet, sollte auf ergonomische Faktoren für die Augen und den Rücken achten, um dauerhafte Schäden zu vermeiden. Die Belichtung sollte an alle Umstände angepasst sein. Es darf nicht zu hell und nicht zu dunkel sein. Eine Raumtemperatur zwischen 20 und 26 °C, je nach Jahreszeit, ist ebenfalls wichtig. Genauso wie die Frischluftzufuhr. Um den Rücken zu schonen, werden ergonomische Stühle, als auch höhenverstellbare Tische empfohlen.
Auch der Arbeitsschutz spielt eine Rolle, denn unter diesen fallen viele der ergonomischen Faktoren. Auch für andere Berufe, welche außerhalb des Büros sind. Beispielsweise Vorschriften zu der Lautstärke, welche im Büro herrschen muss und welche empfohlen wird. Der Anordnung der Büromöbel. Insbesondere des Schreibtisches. Als auch die passende Belichtung und der Abstand vom Computer. Dies gilt jedoch hauptsächlich für die Leute, die im Büro arbeiten. In anderen Branchen müssen diese ergonomischen Faktoren immer individuell angepasst werden. Zu guter Letzt und besonders bedeutend für die Arbeitnehmer ist ebenfalls die Work-Life-Balance. Die Arbeit und das Privatleben sollten sich gut miteinander vereinbaren lassen. Gerade bei Familien mit Kindern ist dies besonders bedeutend. Eine gute Work-Life-Balance kann durch flexible Arbeitszeiten erreicht werden. Dies kann in Form von Gleitzeit oder möglichen Home-Office Tagen geschehen.

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Michelle Zachert

About the author

Ausbildung im Bereich Medien, Büromanagement und Gestaltung.