Kreatives Spiel mit der Tiefenschärfe

Wer fotografieren möchte, muss viele Aspekte beachten, damit das Foto am Ende die gewünschte Qualität hat. Bei manchen Motiven ist es stilistisch sinnvoll, wenn sie nicht bis ins letzte Detail gestochen scharf sind. Bei anderen Gegenständen ist es quasi Pflicht, dass diese Bildebene die kleinsten Details zeigt. Letztlich bestimmt die Tiefenschärfe beim Fotografieren, welcher Ausschnitt eines Bildes scharf ist. Bei einer gering gewählten Tiefenschärfe beispielsweise sind nur die Gegenstände bzw. Personen einer bestimmten Bildebene scharf, alles andere verschwimmt umso intensiver, je weiter weg die Bildebene hiervon ist.

Gerade, wenn es um Detailaufnahmen – beispielsweise im Frühjahr oder Sommer um Aufnahmen von Blüten – geht, kann es ein spielerisches Moment sein, wenn die Blüte gestochen scharf abgebildet ist, während der Hintergrund leicht abgesoftet dargestellt wird.

Fotos, bei denen der Fotograf mit der Tiefenschärfe spielt, findet man beispielsweise auch im Bereich der Sportfotografie. Der Läufer bzw. Sportler im Vordergrund ist scharf, die Zuschauer im Hintergrund sind durch die niedrigere Tiefenschärfe verschwimmend dargestellt.

Um eine möglichst hohe Tiefenschärfe erreichen zu können, ist eine möglichst kleine Blende der Kamera wichtig, eine große Blende erzeugt eine geringe Tiefenschärfe. Wer die Auto-Funktionen der Kamera nutzt, kann eine große Tiefenschärfe mit dem Landschafts-Modus erzielen und eine geringe Tiefenschärfe bei der Portraitfotografie. Gerade hier ist es aber wichtig, dass man bei der Bildauswahl auch den Fokus auf das eigentlich gewünschte Objekt setzt. Denn an sich richtet sich speziell der Autofokus an die Bildmitte als schärfste Stelle. Hier kann man sich bei den meisten modernen Kameras damit behelfen, dass man die Einstellungen bei halb gedrücktem Auslöser auf ‚scharf‘ stellt, dann das gewünschte Hauptmotiv (bei gedrücktem Auslöser) zentriert und fotografiert.

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